Fachtag Elektromobilität in Erfurt

Am 04. Juli veranstaltete das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr den "Fachtag Elektromobilität". In Fachvorträgen und Workshops gaben Projekte aus Thüringen und Sachsen-Anhalt Einblicke in ihre elektromobile Praxis (Link zum Programm).  Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war die Vorstellung des ersten in Deutschland entwickelten Prototyps eines rein elektrisch betriebenen Batteriebusses. Unter anderem gab es auf der Konferenz auch den offiziellen Startschuss für das Projekt „Grüne Mobilitätskette“, das von den Verkehrsministerien der Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen intensiv begleitet und vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird.

Kommunalpolitiker, Mitarbeiter öffentlicher Verwaltungen, Vertreter öffentlicher Unternehmen und weitere interessierte Teilnehmer konnten sich am Stand der Roadshow Elektromobilität über elektrische Mobilität in Thüringen informieren und über die Zukunft des nachhaltigen Verkehrs diskutieren. Dr. Veit Steinle vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur übergab im Rahmen der Veranstaltung das Starterset Elektromobilität an Wolfang Jentz von der Wirtschaftsförderung Erfurt.

Modellprojekt EMOTIF

In Mitteldeutschland soll Elektromobilität, insbesondere auch in den ländlichen Regionen, erlebbar gemacht werden. Das ist eines der Ziele des Ende 2012 gestarteten Forschungsprojektes Elektromobiles Thüringen in der Fläche (EMOTIF). Ziel des Projektes ist es, die Leistungsfähigkeit elektrischer Fahrzeuge in einem Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten mit dem öffentlichen Verkehr in einer auch ländlich geprägten Region testen und erforschen zu können.

Modellprojekt „Grüne Mobilitätskette“

Die „Grüne Mobilitätskette“ bietet Sachsen-Anhaltinern und Thüringern ein attraktives Angebot im Nahverkehr. Elektromobilität, Carsharing und öffentliche Verkehrsmittel werden intelligent verknüpft.

Projektpartner sind die Stadtwerke Halle GmbH, die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH, Hacon, tafmobile, der Verkehrsverbund Mittelthüringen, Fraunhofer IWM, das Thüringer Innovationszentrum Mobilität und die Technische Universität Ilmenau.