3. Tag der Elektromobilität in Schwerin

Die IHK Schwerin und das Kompetenzzentrum ländliche Mobilität der Hochschule Wismar veranstalteten am 28. August den 3. Tag der Elektromobilität in Schwerin. Die Roadshow Elektromobilität präsentierte zusammen mit verschiedenen lokalen Autohäusern moderne Elektrofahrzeuge mit Batterie- und Brennstoffzellentechnologie und informierte über elektromobile Projekte in der Region.

Im Rahmen einer Vortragsreihe referierte Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer von NOW, über die mobile Zukunft mit Batterie- und Brennstoffzelle und übergab anschließend das Starterset Elektromobilität an Frau Ina-Maria Ulbrich, Staatssekretärin im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern. Dieses bietet Kommunen und Landkreisen praktische Handreichungen und Hinweise für die Einführung von Elektromobilität.

Anschließend konnten interessierte Besucher bei strahlendem Sonnenschein und der Kulisse des Schweriner Schlosses elektrisch angetriebene Autos, Roller und Fahrräder kennenlernen. eGolf und eUp, Nissan Leaf, Honda Hybrid, Nissan eNV200, ein Brennstoffzellenauto von Toyota und viele Fahrzeuge standen hierfür bereit.

Das Bildungszentrum der Handwerkskammer demonstrierte an Hand eines  i-MiEVs von Mitsubishi den Aufbau, die Steuerung und Regelung von Elektrofahrzeugen sowie notwendige Sicherheitsausrüstungen zur Arbeit an Hochvoltsystemen. Fachleute erklärten  ein ausgestelltes Diagnose-System und informierten über die  Integration der Elektromobilität in den Gebäudebereich.

Projektpartner beim Tag der Elektromobilität waren neben der IHK zu Schwerin und dem Kompetenzzentrum Elektromobilität der Hochschule Wismar die Handwerkskammer Schwerin, die WEMAG, die Stadtwerke Schwerin, das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität der Universität Greifswald, die Autohaus Ahnefeld GmbH, das Audi Zentrum Schwerin, die Hugo Pfohe GmbH, die Autohaus Sperlich GmbH, die Autohäuser Wilk & Kaczmarek GmbH , die Mercedes-Benz Vertriebs GmbH sowie die Solarinitiative MV.

Projektregion Mecklenburg-Vorpommern

Das Elektromobilitäts-Projekt INMOD setzt auf die Erforschung, Erprobung und Weiterentwicklung von Elektromobilität im öffentlichen und individuellen Verkehr. Durch Verknüpfung von Individual- und öffentlichem Verkehr soll der im ländlichen Raum weitgehend brachliegende ÖPNV revitalisiert werden.